Sinn und Unsinn von Glasmöbeln
Glasmöbel sind seit weitaus mehr als 20 Jahren Objekte der Begierde. Da die Verarbeitung von Glas aber nicht einfach ist und der Umgang mit Glas schnell in einem Scherbenhaufen enden kann, sind erst die letzten Jahre so richtig rosig für die Glasverarbeitung geworden. Es gibt heute Möglichkeiten, Glas so zu formen und gestalten, wie man es will – ohne dass es dabei bricht, brüchig wird oder überhaupt die Eigenschaft besitzt, zu zersplittern. Glas ist auf dem Vormarsch und es ist nicht nur hübsch anzusehen, sondern hat schlicht und einfach einige Vorteile.
Beginnen wir bei den Nachteilen. Glas kann brechen, zerbersten, splittern und so weiter. Heute ist Glas aber nicht mehr Glas. Kaum wird noch mit reinem, zerbrechlichen Glas gearbeitet, vor allem nicht in diesen Anwendungsbereichen. So genanntes Sicherheitsglas bietet in der Tat Sicherheit vor vielen Scherben und Splittern, schützt das Glas aber natürlich nicht völlig vor dem Kaputtgehen. Allerdings hält dieses Spezialglas deutlich mehr aus, als gewöhnliches. Außerdem hat Glas den Nachteil, dass Schmutz und Staub besonders schnell und gut zu sehen ist, ähnlich wie auf schwarzen Möbeln. Schwarze Glasmöbel sind quasi Anzeiger für Staub und rauben so mancher Hausfrau den Nerv. Wer sich große, offene Glasmöbel zulegt, sollte sich darauf einstellen, öfter als zwei, drei Mal im Jahr mit dem Lappen drüber zu gehen.
Das war es dann aber auch schon wieder. Spezifische Nachteile, die an der Produktion, Konzipierung oder Verarbeitung liegen, werden hier natürlich nicht mit eingerechnet.
Die Vorteile der Glasmöbel liegen zum Teil bereits auf der Hand. Glas ist heutzutage kein zerbrechliches Material, sondern ein stabiler Baustoff. Glas hat eine gute Tragfähigkeit und kann sehr gut für TV-Geräte und ähnliches verwendet werden. Weiterhin ist die Stabilität besonders verlässlich im Vergleich zu zum Beispiel Aluminium, das mit der Zeit seine Form verändern kann. Glas ist außerdem recht günstig und kann durch die moderne Technik auch unkompliziert verarbeitet werden. Die Produktion ist einfach und daher ist Glas in rauen Mengen vorhanden. Glas ist außerdem zeitlos. Während schweres Buchenholz oder edles Mahagoniholz bestimmte Ansprüche erfüllt, ist Glas unabhängig von Möbelstück oder Einrichtungsgegenstand. In Kombination mit Metall, Kunststoff oder Holz kann Glas dazu außerdem besonders betont werden. Im Allgemeinen sind die stilistischen Möglichkeiten mit Glas viel größer, als mit anderen Materialien, und das liegt nicht nur an der Tatsache, das Glas transparent sind. Der leichte Schimmer lässt sich sehr gut mit anderen Themen verbinden und ergibt so immer eine ganz besonderes Bild. Für Möbel ist dies oft ein Vorteil: Es können alle Seiten beleuchtet werden, auch die Einrichtung des Schranks kommt voll zur Geltung. Für TV Racks ist Glas ideal – edles Design und zeitlose Transparenz bilden die ideale Basis für ein Hightech-Gerät, wie die aktuellen Flachbildschirme und Flatscreen-Fernseher. Wer auf Glas setzt, wird nicht verlieren.



August 25th, 2009 at 11:02
Habe gerade eine sehr unschöne Erfahrung mit zerbrochenem Glas gemacht und würde bei meiner Einrichtung sparsam mit Glasmöbeln umgehen! Spätestens wenn man eine Familie gründet wird das heikel mit dem Glas, weil sich kleine Kinder ja doch mal dran verletzen können! Aber edel sieht es aus, das muss ich zugeben:-)