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Was bedeutet AGP?

Der Begriff AGP steht für „Accelerated Graphics Port“. Der AGP ist ein spezielles Interface und wurde entwickelt für die direkte Kopplung von Prozessor, Hauptspeicher und einer Grafikkarte. AGP wurde von Intel 1997 entwickelt und wurde ab 1998 serienmäßig in den handelsüblichen PCs eingebaut. AGP basiert technologisch auf dem PCI-Bus System. Während die ersten AGP-Versionen eine Transferrate von 32 Bit ermöglichten, wurde durch die entsprechenden Weiterentwicklungen eine Transferrate bis 2133 MB/s ermöglicht. Mit AGP wird eine beschleunigte Grafikschnittstelle zur Verfügung gestellt und bezeichnet einen weiteren Einschub auf dem Mainboard in den eine Graphikkarte eingesteckt wird. Der AGP Slot ist auch heute noch durch seine eindeutige braunfärbung auf jedem Mainboard eindeutig zu erkennen. Durch AGP besteht eine Direktverbindung zwischen dem Speicher der Grafikkarte und dem Arbeitsspeicher des Computers und ermöglicht somit eine direkte Datenübertragung zwischen diesen beiden Speichern. Durch diese direkte Auslagerung von Grafikdaten wird im Bezug auf die Darstellung, eine schnellere und flüssigere Bewegungen ermöglicht. Der AGP bekommt vom System-BIOS einen direkten Speicherbereich im RAM Speicher zugewiesen, wodurch eine Datenübertragung an der CPU vorbei ermöglicht wird und somit zu einer Entlastung des Prozessors führt. Der AGP sollte zu keiner Zeit als Ersatz oder Erweiterung zum PCI-Bus betrachtet werden. AGP ist nur als zusätzlicher und unabhängiger Steckplatz, für eine einzelne Punkt-zu-Punkt-Verbindung zwischen Grafikkarte und Chipsatz eines PC´s zu sehen. Der AGP wird heute gern als Auslaufmodell bezeichnet. Mit der letzten Version von „AGP 8x“ ist die Technik von AGP ausgeschöpft. Heutige Anforderungen an Performance und größere Datenübertragungsrate lassen AGP in den Hintergrund rücken. So sind ab 2006 Hauptplatinen mit AGP Slot und Grafikkarten mit AGP selten geworden. Es wurden neue Technologien entwickelt, wie PCI-Express.

Was bedeutet Bit?

Ein Bit ist die kleinste Speichereinheit, welche in der Computertechnik verwendet wird. Bit steht für binary digit (Binärziffer). Ein Bit ist in der Computertechnik ein Maß für die Größe, beziehungsweise den Umfang von Daten oder Informationen. Ein Bit beschreibt genauer betrachtet nur einen Zustand. Dies kann sein, An / Aus; 1 / 0 oder Ja / Nein. 8 Bits werden zusammengefasst und ergeben ein Byte.

Was bedeutet 720p?

720p ist eine der Kurzbezeichnungen mit welcher man derzeit sehr oft im Rahmen von HDTV konfrontiert wird. 720p beschreibt die Qualität von Bildmaterial in seiner Darstellung. Das heißt, bei 720p wird Bildmaterial wiedergegeben mit einer Auflösung von 1280×720 Bildpunkten. Die Zahl „720“ steht für ein Fernsehbild das sich aus 720 vertikalen Zeilen, im Vollbildverfahren zusammensetzt. Der Zusatz „p“ steht für die Darstellung im Modus progressiv, also dem zuvor erwähntem Vollbildverfahren. Neben 720p stehen heute aber noch andere Auflösungen eines Fernsehbildes zur Auswahl. So sind das beispielsweise 1080i oder 1080p. Wobei zu beachten ist der Buchstabe „i“ steht für interlaced, also dem Halbbildverfahren.

Was bedeutet Klangfaerbung?

Klangfaerbung ist ein Oberbegriff und steht für das subjektive Empfinden eines Hörerlebnisses für den Menschen. Subjektiv bedeutet das der wiedergegebene Klang nicht zwingend dem Original entsprechen muß. Bei der Klangfaerbung werden Klänge unterschiedlich beschrieben oder empfunden. Klänge werden als „warm, hart, rau, transparent oder kühl“ bezeichnet. Ein ideales Audio-System hat keine Klangfärbung. Das heißt ein Audio-System gibt genau den Klang einer ursprünglichen Darbietung wieder.

Was bedeutet Bios?

Bios ist eine Abkürzung und steht für Basic Input Output System. Das Bios ist das grundlegende Betriebssystem eines Computers. Es ist dem eigentlichem Betriebssystem vorgelagert und befindet sich im ROM Speicher des Mainboards und ist die grundlegende Voraussetzung für das Booten eines Computers. Das Bios enthält die wichtigsten Programme zur Steuerung der Hardware, sowie zum Laden des Betriebssystems. Im weiteren testet und initialisiert das Bios beim Start eines Computers alle Hardwarekomponenten. Das Bios stellt somit die Grundfunktionen eines Computers sicher und somit ein Programm zur Verfügung das die  Kommunikation der PC-Hardware und den angeschlossenen Peripherie-Geräten sicher stellt und gewährleistet. Im weiteren sind es auch die Routinen für den Bildschirmzugriff, Zeit- und Datumsabfrage, Zeichenausgaben, für den Drucker, etc. Dieser Vorgang beim einschalten eines Computers ist als solches ein Selbsttest,  ein Vorgang, den der Computer beim hochfahren durchläuft, um zu prüfen ob die grundlegenden Komponenten des PCs funktionsfähig sind. Man nennt diesen Vorgang auch „Power-On Self-Test“. Nachdem die zentrale PC-Hardware (Prozessor, Speicher, Interrupt-Controller, DMA, usw.) überprüft wurden, werden die Hardware-Erweiterungen auf den Erweiterungskarten initialisiert, wie zum Beispiel die Grafikkarte. Mitunter ist es erforderlich ein Bios zu aktualiesieren. Notwendige Informationen über das aktuell verwendete Bios erhält man auf dem Bildschirm während der Inbetriebnahme eines Computers. Weitere Informationen und eine Update-Liste erhält man auf den Webseiten der Bios-Hersteller. Ein Bios-Update ist nicht ganz ungefährlich, es birgt gewisse Risiken. Manchmal jedoch ist ein Update unumgänglich.

Was bedeutet Patch?

Der Begriff Patch stammt aus dem Englischen und bedeutet sinngemäß „flicken“. Bei einem Patch handelt es sich um eine Nachbesserung, bzw. eine Korrekturauslieferung von Software oder Daten, für den Anwender. Bei einem Patch handelt es sich um ein Update das in der Lage ist beispielsweise ein Sicherheitsloch im Betriebssystem zu  stopfen. Im weiteren kann ein Patch aber auch Funktionserweiterungen von einem Programm enthalten. Der Vorteil von einem Patch liegt klar auf der Hand. Die Software Entwickler bieten in der Regel kurzfristig einen entsprechenden Patch an, der ein vorhandenes Programm lediglich aktualisiert und somit eine Neuinstallation oder sogar ein Neukauf vermieden wird. verschiedene Formen von Patches: Update: erweitert den bereits bestehenden Funktionsumfang von Programmen, enthält teilweise auch kleinere Fehlerbehebungen. Bugfix: behebt Fehler im Programm-Quellcode, eventuelle Fehlfunktionen werden dadurch vermieden. Hotfix: besonders wichtige, eilige Fehlerbehebung für Programme bzw. Betriebssysteme

Was bedeutet BNC?

BNC ist steht für Bayonet Neill-Concelman. BNC ist ein Anschluss für Koaxial-Kabel, bei dem wie eigentlich bei jeder Kabelverbindung ein Stecker mit einer Buchse verbunden wird. Besonders hierbei ist gegenüber anderen Verbindungen das Stecker und Buchse miteinander verbunden werden und zusätzlich nach dem verbinden durch eine 90° Drehung, die Verbindung verriegelt und gesichert wird. Durch diesen Bajonett-Mechanismus wird das versehentliche lösen der Verbindung erschwert. Der BNC Anschluss ermöglicht analoge sowohl auch digitale Video-Übertragung. Er verfügt über einen definierten Wellenwiderstand von entweder 50 Ohm oder 75 Ohm. Als Sonderform gibt es auch BNC Anschlüsse mit einem Wellenwiderstand von 93 Ohm, welche für bestimmte Netzwerkanwendungen verwendet werden. BNC Anschlüsse werden vorwiegend in der Video-, Fernseh-Technik eingesetzt, da bei den Leitungen jede einzelne Ader über eine eigene Abschirmung verfügt und dadurch die elektrischen und HF-Störungen, die von Kabeln ausgehen, auf ein Mindestmaß reduziert werden um somit wiederum eine bessere Bildqualität gewährleistet wird. Im weiteren wird die BNC Anschlusstechnik auch für elektronische Prüfgeräte verwendet oder sehr häufig in Kreisen der Funkamateure.

Was bedeutet ROM Speicher?

Der Begriff ROM Speicher kommt wie so oft aus dem englischen und steht für Read-Only-Memory. Der ROM Speicher gehört zu den wichtigsten Komponenten eines Computers. Er enthält die Basissoftware um einen Computer überhaupt starten zu können. Der ROM Speicher steuert die wichtigsten Kommunikationsprozesse besonders hierbei ist die Steuerung des BIOS, dem „Basic Input Output System“. Es handelt sich bei einem ROM Speicher um einen „Nur-Lese-Speicher“ oder auch Festwertspeicher. Er ist ein Datenspeicher der nur lesbar ist, weil es entweder unmöglich oder nur schwer möglich ist, diesen Speicher zu beschreiben. Der ROM Speicher wird auch häufig als nicht flüchtiger Speicher bezeichnet, das bedeutet das sämtliche Daten die gespeichert sind auch dann gespeichert bleiben wenn das System ausgeschaltet wird, der Computer sich also im stromlosen Zustand befindet.

Was bedeutet Codec?

Codec ist ein Programm und wird auch als Converter bezeichnet. Codec als Abkürzung steht für Code / DECode. Ein Codec wird benötigt um Video- oder Audio-Dateien platzsparend zu speichern. Hierbei werden Signale digitalisiert (encodiert) und analogisiert (decodiert).  Der Codec ermöglicht es das ursprünglich analoge Signale wie Videodateien oder Audiodateien komprimiert werden und diese in digitaler Form abgespeichert werden. Soll zum Beispiel eine kodierte Videodatei abgespielt werden, muss die komprimierte Datei wieder dekomprimiert werden. Dafür muss der gleiche Codec verwendet werden, der auch beim komprimieren verwendet wurde. Je nach Format, ob Video oder Audio gibt es eine Vielzahl verschiedener Codecs. Unter Beachtung verschiedener Punkte arbeitet jeder Codec anders. Ausschlaggebend hierbei sind zum Beispiel die Dynamikreduktion und –kompression. Mitunter ist dadurch das Encodieren verlustbehaftet und man kann mit Verlusten bei Bild- und Tonqualität oder bei der Kontinuität der Wiedergabe rechnen. Zu den bekanntesten Codec Programmen gehören Audio: MP3 , AC3, Lame, RealAudio, Video: Xvid, DivX, TMPGEnc, Elecard

Was bedeutet LUX?

Lux ( lx )ist die Maßeinheit für Beleuchtungsstärke. Die Einheit Lux gehört zum Si- Einheitensystem. Die Berechnung von Lux erfolgt immer im Zusammenhang vom Abstand zur beleuchtenden Fläche und der Größe der zu beleuchtenden Fläche. Je weiter sich eine Lichtquelle von einer beleuchteten Fläche entfernt um so weniger Licht trifft auf der Fläche auf und die Beleuchtungsstärke ( LUX ) nimmt ab.