LCD Plasma 16/9 Flachbildschirm
Die Einrichtung eines privaten Heimkinos / Teil 2
1. Einführung
2. LCD Plasma 16/9 Flachbildschirm
Derzeit übliche Fernsehgeräte verfügen zumeist über LCD- oder Plasma-Bildschirme, meist im Format 16:9.
Die Vorteile eines LCD-Bildschirms (liquid cristal display-Flüssigkristallbildschirm) sind der geringe Stromverbrauch und die robuste Technik. Sie verfügen ebenfalls über eine gute Helligkeit und eine perfekte Bildgeometrie. Bei einem geringen Gewicht ist bei solchen Fernsehgeräten auch eine Wandmontage möglich.
Nachteile eines LCD-Gerätes sind der hohe Anschaffungspreis und die träge Schaltzeit. Die Bildqualität ist zudem stark vom Blickwinkel abhängig. Die Farbe Schwarz wird eher als Grau dargestellt.
Plasma-Bildschirme dagegen stellen Farben sehr klar und scharf dar, da sie über einen hohen Kontrastumfang verfügen. Die Stellfläche für ein Plasma-Gerät ist klein und auch hier ist eine Wandmontage möglich. Das Bild eines Plasma-Gerätes besitzt eine hohe Helligkeit und ist nicht verzerrt.
Nachteile sind hier, dass die Glaskonstruktion sehr empfindlich ist und das Bild aus der Nähe pixelig erscheint. Hier sind nicht nur die Anschaffungskosten sehr hoch, sondern auch die Folgekosten, da diese Geräte enorm viel Strom verbrauchen.
Plasma-Geräte sind auch relativ schwer und es droht die Gefahr, dass sich das Bild mit der Zeit einbrennt.
Die traditionellen Röhren-Geräte dagegen sind im Anschaffungspreis günstig und das Bild verfügt über eine hohe Helligkeit und schöne Farben, wobei das Bild aber nie pixelig erscheint. Diese Technik hat sich über viele Jahrzehnte bewährt. Die Geräte sind daher sehr robust und das Bild ist unabhängig vom Blickwinkel gleichbleibend gut.
Nachteile der Röhren-Fernseher sind das hohe Gewicht und die riesige Stellfläche. Das Bild kann hier über Geometriefehler verfügen und die Geräte reagieren empfindlich auf Erschütterungen.
Das Format 16:9 beschreibt in der Videotechnik das Verhältnis zwischen Bildbreite und -höhe.
Dieses Format, zunächst nur bei Kinofilmen benutzt, wird seit 1990 als Standard-Format für alle Fernsehgeräte angestrebt, da Untersuchungen ergeben haben, dass das menschliche Sichtfeld eher einem 16/9-Breitbildformat als dem klassischen 4:3-Format entspricht.
Bei analogem Empfang, wie er bei Antennenanschlüssen noch besteht, wird ein herkömmliches Bild in 4:3-Format gesendet. Die neuen Fachbildschirme erkennen dieses Bild und vergrößern es in das 16/9-Format, wodurch die Qualität und vor allem die Bildschärfe enorm leidet. Diesem kann man nur durch den Kauf eines digitalen DVB-Receivers vorbeugen, da dieser das 16/9-Format direkt empfängt. Dadurch muss das Bildformat nicht umgewandelt werden und die Bildqualität ist folglich wesentlich besser.
3. Dolby-Digital (Dolby Surround)
5. DVD-Player
7. HDTV
8. Beamer
9. Leinwand (elektrisch)
10. Die optimale Verbindung untereinander (Verkabelung)
